Herzlich Willkommen beim Grünen Ortsverband Berg am Laim/
Trudering / Messestadt / Riem!

OV-Treffen vom 6. 12. entfällt zugunsten der Sondersitzung des BA Trudering-Riem am selben Abend

14. 11. '16 Elektromobilität

Etwa 25 Anwesende waren bei der Veranstaltung. Bayern ist Autohersteller. Warum sollten wir nicht können, was Tesla kann? Dieses Denken brauchen wir. Die Autoindustrie verdient doch gut. Warum nicht etwas davon in die Forschung und Entwicklung stecken. Alle sind sich einig in der Wirtschaft: ‚Wir können uns anpassen, aber brauchen ein Ziel, Verlässlichkeit.‘ Eine Lösung des Platzproblems ist das E-Mobil freilich nicht. Dennoch brauchen wir auch E-Mobile. Herr Köhl, Geschäftsführer des Umwelttaxi München, hat auch eine Photovoltaikanlage. Das E-Auto ist Stand der Technik. Tesla Model S: Noch ist es kein ökonomischer Vorteil, ein E-Mobil zu kaufen. Ein anderes kostet ca. 20.000,- Euro weniger. Aber 5 Euro/ 100 km verbraucht das E-Mobil. 15.000,- Euro Spritersparnis, wenn man den Strom bezahlt. Die Ersparnis ist größer, wenn man Strom hat, den man nicht bezahlen muss. Man zahlt weniger Steuer, Service und Reparaturen. Und man spart Bremsbeläge. Kein Keilriemen, kein Ölwechsel. Nur 2950,- Euro mehr wird für's E-Mobil gezahlt. Mit Förderung steht's schon pari. 4 Jahre Garantie. Ladesäulen sind mit Ökostrom betrieben. Keine Abgase vor Ort, kein Bremsabrieb, weniger Lärm. Das E-Mobil fährt vorausschauender, da es Geld spart. Umsatzplus bei der Auftragsvermittlung. Hilft, bei der starken Konkurrenz (z. B. Uber) klar zu kommen. Taxis müssen sich als Teil der Lösung präsentieren. Der Tesla macht was her. Es passen 4 große Koffer rein. Für 300 km am Supercharger in ½ Std vollgeladen.  Ladesäule: Zwischen 7 und 1 ½ Std. je nach Qualität der Ladesäule. Aber sie warten sowieso, an der Ladesäule. Aussteigen müssen im Regen zum Anstöpseln ist blöd. Induktives Laden wäre gut. Schnelladesäulen in München können induktiv laden. Das Auto fährt 160 km/h. Man braucht Drehstrom. Schon heute macht man nach ca. 2 Std. Pause: Währenddessen kann auch das Auto geladen werden. Der Zeittarif der SWM führt dazu, dass man sich überlegt, wie lang man an der Ladestation steht. Es gibt eine App, die anzeigt, wo man laden kann. E-Mobil-Besitzer sind in der Regel zufrieden, dass sie gewechselt haben. Bei modernen Wohngebäuden wird z. T. die Lademöglichkeit mit vermietet. Akkuentwicklung macht große Sprünge. Zielvorgaben bringen Bewegung rein. Und die brauchen wir. Smart Grid, Bidirektionalität, da bleibt noch was zu tun. Batterien, die für Autos nicht mehr gut genug sind, gehen ins second life. An Recyclingkonzepten wird gleichzeitig gearbeitet.

11. 10. Aufstellungsversammlung

Bewerbung: Margarete. Für die Auszählung stehen bereit: Heidi und Marcel. Moderation: Ulrike. – Vorstellung Margarete. Inhalte: Es ist Zeit für Veränderung, wir sollten nicht um jeden Preis regieren, aber Chancen nutzen. Ziel starkes grünes Team aus Bayern im Bundestag. Ihre Themen: Integration, Energiewende, Klimaschutz, Gleichberechtigg., Minderheitenschutz, zivilisierter Umgang, Menschenrechte,  Außenpolitik. Ist Generalistin. Wird sich einarbeiten. Hat Leidenschaft f. pol. Aufgaben. Stimmkreis hat Potential, mitreißenden Wahlkampf machen. Freut sich drauf. – Beifall. – Antwortet auf Fragen, nennt dabei die Themen: Ökologie, Selbstbestimmung, Gleichheit, Riedberger Horn, ökol. Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel, Verkehrswende, Strukturpolitik, Kohleausstieg (bleibt Thema), direkte Demokratie, Eventualstimme (davon hält sie nichts), Bundesteilhabegesetz,  Gerechtigkt., Bildung, Steuern, Kretschmann, Kindergrundsicherung, Industrie 4,0. Nichtwähler, Erstwähler, Wechselwähler mobilisieren, inhaltlichen Wahlkampf, Veranst. m. Prominenten, Straßenwahlkampf, Leute einbeziehen, Inis, Verbände ansprechen,+ Unternehmen, fachlich argumentieren können, aber Politik funktioniert auch über Emotionen, kämpfen für bessere Welt, sind auf der Seite des Gelingens, verbünden, Werte  deutlich machen, der Angst Positives entgegensetzen, nicht um Zukunftsangst geht es, sondern um Zukunftsmusik. Verschiedene Viertel, alle zusammen Brainstorming. Ein barrierefreier Wahlkampf, auch im Netz. – Gegen Ulrikes Antrag auf Ende der Redeliste hatte Alfred die Gegenrede gehalten. Mehrheitl. wurde für das Ende der Redeliste gestimmt, Daraufstehende kamen noch zu Wort. – Wahlgang: Margarete ist gewählt. – Beifall. – Sie nimmt die Wahl an. Blumen für Margarete. – Eva fungiert als Schriftführerin, Jörg und Peter als Beauftragte. Formalien mit dem KVR abwickeln: Petra und Jörg.

OV 13.09.2016, Gast Henrike Hahn

Vorstellung Henrike Hahn: kandidiert mit Gudrun Lux um den Stadtvorstand, ist im OV Neuhausen, ist 46Jahre alt, 2 Töchter, 7 J., Politologin, war Wiss. Mitarbeiterin b. Claudia Stamm. Unternehmensberaterin. Sprecherin LAG Wirtsch./Finanzen, Mitglied des Parteirats. 2014 EP-Kandidatin. Sie hat in Paris, sowie in Amerika studiert. Anlagentechnik, Waste Management, Produktentwicklung. Ihr wichtig: Verkehr; Wohnen; Lebensqualität/Familie. Profil entwickeln im Wahlkampf: Startbahn, Stammstrecke, z. B.; Europa. TTIP, CETA. Versöhnung von Ökologie und Ökonomie. Gleichstellung. Langfristige Konzepte zu AFD + Pegida. Bildung, Fördermittel für Flüchtlingskids. Flagge zeigen, bei Kundgebung, in Diskussionen. Hat strategische Erfahrung, wie man kommuniziert, in die Presse kommt, es mit dem Stadtrat zusammen macht, konstruktiv. Keine Koalitionsaussage. Zusammenhalt ist wichtig. Leute einbinden. Mit Herz, hinhören. Politik ist eine Dienstleistung. Z. B. wohnungspolitischer Antrag, Landesentwicklungsprogramm. Es entwickelte sich dann ein Gespräch v. a. zum Thema Wohnen. Henrike: Hohe Flächenversiegelung . Warum wollen alle her: Es gibt Arbeit. Es gibt ÖPNV. Firmen sollen Firmenwohnungen bauen. Aufenthaltsrecht verbieten geht nicht. Andere Regionen auch attraktiv machen. Zusammenarbeit  mit dem Umland… Bitte in die Stadtversammlung kommen.

Vorstellung der Bundestagskandidatinnen, Margarete Bause und Doris Wagner, 27. 7. '16

(Im Wahlkreis M-Ost kandidiert Margarete,  diese Zusammenfassung konzentriert sich daher auf sie.) Conny: Menschen mit Behinderung können bisher kein Geld fürs Alter zurücklegen. Margarete: Grün mitregierte Länder werden Widerspruch einlegen. Zum Thema Jugendliche und Politik: Schule hat hohe Bedeutung für politische Bildung. Sie muss in allen Schularten stattfinden. Margarete ist Soziologin, Fraktionsvorsitzende im Landtag. In China traf sie sich mit der Opposition. Alle Nachrichtenkanäle nutzen: Jugendliche lesen weder SZ noch schauen sie BR. Atom als Schwerpunktthema im BT-Wahlkampf. Die gesunden Lebensmittel sind ein Megathema. Margarete ist auf dem Bauernhof aufgewachsen. Grünen traut man zu, was zu ändern. Bildungsgerechtigkeit: Gemeinschaftsschule haben alle Länder,  außer Bayern. Demokratieerziehung. ‚Leitkultur‘ spaltet, ist ausgrenzend, eine Misstrauenskultur. Grüner Part: Gegenmodell entwickeln. AFD wird im Wahlkampf polarisieren. Grüne Rolle: Dagegenhalten. In München war es kein Islamist. Es braucht Prävention. Schulpsychologen. Antworten für Verunsicherte.  Soziale Gerechtigkeit ist auch: Miete, Bildung, Integration, Teilhabe… Weltoffene, europäische, zuversichtliche Gesellschaft, dafür eintreten. Conny: Gestern gab es einen Anschlag gegen Menschen mit Behinderung in Japan. Da genauso Position beziehen, wie wenn es Nichtbehinderte trifft. Angelika: Rüberbringen, welches Europa wünschen wir uns. Margarete: Kritik auf Basis einer Pro-EU-Haltung formulieren. Andreas: Koalitionsfrage? Angestrebte Ausschüsse? Margarete: Grünen Wahlkampf. Man weiß eh nicht, was nach Wahl möglich ist. Regieren ist das Ziel. Ausschuss: Menschenrechte, Integration, Kultur, Forschung, Bildung. Conny: In München sind Flüchtlinge gut betreut. Aber für Lehrer und Psychologen noch viel zu tun. Probleme nicht unter den Teppich kehren. Es gibt nicht genug Therapieplätze. Margarete: Best-Practice-Beispiele hervorheben. Helferkreise unterstützen. Brauchen Solidarität. Eva: 1 Anschlag passierte, weil psychol. Betreuung abgebrochen wurde, man konnte sich nicht einigen, wer’s zahlt… Am Schluss der Veranstaltung gibt es Beifall für die Kandidatinnen.

Veranstaltung Rechtsradikalismus am 9. 6. '16

Mail von Katha:  

„Liebe Alle,

danke euch für die gute Veranstaltung und eure Orga! ..." 

11.05.16 Kinofilm Power to Change

Grüne OVs des Münchener Ostens

(= Au/ Haidhausen, Bogenhausen, Berg am Laim/ Trudering/ Riem/ Messestadt, Ramersdorf/ Perlach)

„Power to Change war supergenial, habe sogar viel positives Feedback bekommen - und fast ausverkauft.

Genialerweise waren 95 Prozent ‚Nichtgrüne‘" (Andi Baier)

26.04.16 Stadtversammlung in Berg am Laim, Echardinger Einkehr

Pressemitteilung

Verkehrssichere Fuß- und Radwegführung aus Gartenstadt Trudering ins Straßtruderinger Ortszentrum – ein Projekt der „Aktiven Zentren“
Seit Jahrzehnten fordern Bürgerinnen und Bürger im Schulterschluss mit dem BA 15 eine verkehrssichere Wegeverbindung zwischen den beiden Ortsteilen Gartenstadt Trudering und Straßtrudering. Über den Horst-Salzmann-Weg und den Rothuberweg existiert längst eine Wegeverbindung, die bereits seit vielen Jahren als Fahrradhauptroute ausgewiesen ist.  Nun sollen endlich die letzten Gefahrenstellen beseitigt werden. Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats hat in seiner heutigen Sitzung eine verkehrssichere ampelgesteuerte Querung der Wabula beschlossen.Mit dieser Baumaßnahme soll noch 2016 eine langjährige GRÜNE Forderung umgesetzt werden.
Stadtrat Herbert Danner: „Wir freuen uns über diesen Beschluss. Parallel zu dieser Baumaßnahme sollen nach dem Wunsch der Truderinger GRÜNEN aber auch die sanierungsbedürftige Fahrbahndecke des Horst-Salzmann-Weges verbreitert und erneuert werden, eine Wegeverbindung zur Feldbergstraße neu angelegt und die Kfz-Stellplatz-situation im Rothuberweg endlich StVO konform geregelt werden. Dies fordern die Truderinger GRÜNEN in einem gesonderten Antrag in der Aprilsitzung des BA15.
Wenn alle diese Maßnahmen umgesetzt werden, dann ergibt sich eine neue attraktive Nord-Süd-Fuß-Radverbindung durch Trudering, die auch als Schulweg aus Kirchtrudering ins Truderinger Gymnasium und zur Bezirkssportanlage bestens geeignet sein wird. Gleichzeitig ist das Gesamtpaket ein weiteres wichtiges Infrastrukturprojekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Zentren Trudering“.
München, 5.4.2016
Fraktion Die Grünen-rosa liste
Initiative:
Herbert Danner
Mitglied des Stadtrates und des BA 15

OV-Treffen am 1. 3. ’16

Christoph: Verkehrsberuhigung im Ortskern Trudering ist scheint‘s von den Anwohnern geschluckt. Sie wollen aber den Erhalt der Parkplätze. Von ähnlichen Erfahrungen, mit Verkehrsberuhigung, und dem Kampf um Parkplätze berichten Barbara (aus Berg am Laim) und Eva (aus der Messestadt: Blaue Zone). Tempo 20 oder 30 bedeutet, dass kein baulicher Radweg kommt, da erwiesen ist, dass bei langsamen Geschwindigkeiten Räder besser auf der Straße aufgehoben sind. Eventuell kommt aber ein abmarkierter Streifen für Räder. Es gibt noch die Konkurrenz: Radstreifen oder Baumstreifen. Denn Bäume können nicht auf dem Bürgersteig unterkommen, weil dort zu viele Leitungen im Boden sind. Erhoffte Folge der Verkehrsberuhigung ist: verbesserte Aufenthaltsqualität im Ortszentrum, Läden könnten sich besser halten.
Einen Quartiersmanager für Riem wird es nun nicht geben. Formal wär das schwierig gewesen, weil Riem kein Sanierungsgebiet ist. Die Stadt fand auch, dass es ja Vernetzer gebe, wie Regsam und das Bürgerforum; hätte aber auch den Quartiersmanager selbst zahlen müssen, ohne Sanierungsmittel. Da war wohl die politische Überzeugung nicht groß, die Stelle zu schaffen.
Eva berichtet kurz von den Arbeitskreisen des OV: Bisher hat nur der Arbeitskreis, der die Veranstaltung zu Rechtsradikalismus plant, eine Terminvorstellung genannt, Juni.
Barbara berichtet noch kurz vom Arbeitskreis ‚Christen bei den Grünen‘. Dort plant man für demnächst eine Wochenendveranstaltung zum Thema Islam.

17. 3. '16

Demo gegen TTIP vor der Wappenhalle, wo eine Runde mit Ilse Aigner tagte

Diskussionsveranstaltung zum Piederstorfer-Gelände

Doch eine eigene Diskussionsveranstaltung zum Piederstorfer-Gelände für Trudering!
Der heutige Planungsausschuss hat nach kontroverser Diskussion nun doch eine eigene Informationsveranstaltung zum Piederstorfer-Gelände für den Stadtteil Trudering beschlossen, gegen die Stimmen der SPD!
Stadtrat und BA-Mitglied Herbert Danner: "Ich freue mich, dass unsere hartnäckigen Bemühungen in BA und Stadtrat nun endlich von Erfolg gekrönt wurden und die Truderinger ihre eigene Informationsveranstaltung
erhalten. Ich erwarte mir bei dieser Veranstaltung einen starken Fokus auf die künftigen Verkehrsprobleme im Stadtbezirk, insbesondere mit Blick auf den befürchteten 3. Ring, ausgelöst durch den geplanten Anschluss der Ständlerstraße an die Friedenspromenade."
Durch diese Veranstaltung bekommt diese städtebauliche Entwicklungsmaßnahme endlich einen angemessenen Stellenwert im Stadtbezirk.

OV-Essen vom 28. 1. ’16

Barbara kündigte an, dass heute Abend die OV-Kasse die Getränke übernimmt. Es gab eine kleine Vorstellungsrunde. Tom berichtete über den bevorstehenden Kleinen Parteitag, auf Landesebene, und Herbert von der Vertagung der Referentenwahlen im Stadtrat, und vom Baubeginn der Griechischen Schule in der Nähe des Michaelibades. Von Eva gab es die Info über das Treffen mit den benachbarten OVs am 18. Januar.
Es wurde gesagt, dass, wer nicht dort sein konnte, zu der Sammlung von Veranstaltungs-Ideen nachträglich noch etwas beitragen kann.

An der stadtweiten Klima-Plakat-Aktion hat sich auch unser OV beteiligt (12.12.'15).

Sigi Hagl: Landwirtschaft und Ernährung, 5. 11. '15

Konventionelle Landwirtschaft macht Tiere, Böden, kleine Höfe kaputt, ist auf Weltmarkt ausgelegt, muss billig sein. Milchbauern hier und Kleinbauern im globalen Süden verlieren ihre Existenz durch Dumpingpreise. Auch das ist eine Fluchtursache.
Bio-Milch importieren wir. Milchbauern hätten eine große Chance, wenn sie auf Bio umsteigen.
Man könnte draufsatteln bei der Ökoprämie. Bio/Regio muss in die Großküchen, Schulen, öffentliche Einrichtungen. Umweltpädagogik wirkt, kann spielerisch schon bei Kindern anfangen.
Der ökologische Fußabdruck spielt eine Rolle. Wenn das Bioprodukt von einem anderen Kontinent kommt … Wenn ‚regional‘ Massentierhaltung ist, andererseits …
Der Bauernverband sagte bisher: Wir brauchen Bio nicht. Wenn Bauern umstellen wollen, müssen sie investieren.
Es gibt keine Tierschutzverbandsklage, kein Informationsrecht, Tierschutzbeauftragte/n.
Die konventionellen Landwirte sind ins Überlegen gekommen. Sie sind nicht gerne Tierquäler. Sie glauben, dass es ihren Tieren gut geht. Die Leute haben sich verschuldet, kommen da nicht so einfach raus.
Sigi Hagl sagt: ‘Ich red mit denen.‘ Die Milchbauern unterstützen, faire Milch, ein eigener Verband, eine Arbeitsgemeinschaft der Biobauern. Aber die meisten Bauern sind im Bauernverband, brauchen dessen Dienstleistungen. Es bringt’s nicht, sie an den Pranger zu stellen. Für den Bauernverband war grün früher ein No-go. Jetzt scheint ihnen, so schlimm sind die gar nicht. Wir müssen sie mitnehmen. Aber nicht, indem wir Positionen aufweichen.
Herbert Danner merkt an, insbesondere die industrielle Landwirtschaft als exzessive Form der konventionellen Landwirtschaft sollte massiv kritisiert werden, hier ist auch kein Verständnis erforderlich und keine Annäherung erwünscht.
Bei Schweinen sind die Ställe am teuersten umzubauen. In Spaltenböden kann man kein Stroh einstreuen. Freilaufende Schweine, das ist schön, da sieht man einen Schweinsgalopp, die fressen Gras. Gibt es genug Ablenkung und richtiges Futter, knabbern sie auch nicht das Ringelschwänzchen des Nachbarn an. Aber es kommt vor, dass Ferkel erdrückt werden. Wenn einer so schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann es vorkommen, dass er sich abschrecken lässt. Uns ist wichtig, die Ökoschiene auszubauen, dass es nicht mehr eine Nische ist. Aber man muss die Konventionellen mitnehmen. Sonst hören sie einfach auf und es kommt keiner nach. Bauern profitieren, wenn sie sich ein Profil geben, etwa mit ‚Strohschweinen‘. Betonboden macht Tieren die Gelenke kaputt.
Einem Tier geht es nicht unbedingt gut, nur weil es sauber ist, z. B. ein Schwein auf Spaltenböden, wo die Gülle gleich abläuft. Bio-Schweine sind halt mal dreckig. Man muss den Leuten wieder beibringen, dass das nicht schlecht ist, sondern artgemäße Haltung.
Lebensmittelhandwerk, die Strukturen brauchen wir wieder, Eiersammelwägen, mobile Hühnerställe, immer wieder auf einer anderen Weide. Das Strohschwein braucht es, dass es als solches bezahlt wird. Wenn der Bauer draufzahlt, macht er es nicht.
Sigi Hagl kauft sehr bewusst ein, und saisonal.
Das billigere EU-Label ist das mit den niedrigsten Anforderungen. Die höherwertigen Labels sind Bioland, Demeter, Naturland.

'Prima Klima auch morgen noch?' war unser Thema beim OV-Treffen am 06.10.2015

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Klimaschutz in München

David, Bekannter von Barbara, brachte uns auf den neuesten Stand in Sachen Klimaschutz in München.
Das Referat für Gesundheit und Umwelt hat gerade eine neue Chefin bekommen. Zum Thema Umwelt zählen z. B.: die Abfallbeseitigung, der Lärmschutz; in der Stadt gibt es Altlasten auf vielen Grundstücken, und sie sind dann nicht ohne weiteres nutzbar. Zum RGU gehört auch das Bauzentrum, Messestadt, wo Herbert viele Jahre lang Kurse gab, ehe er wieder in den Stadtrat kam. Alle diese Gebiete sind schon recht genau geregelt.
    Beim Thema Klimaschutz wird vieles gerade erst erarbeitet. Es geht da u. a. um Gebäude, die Stadt bezuschusst Solaranlagen und Dämmung. Man beschäftigt sich aber auch mit dem Stichwort: Graue Energie. Da geht es darum, dass ein neues Gebäude zwar einen besseren Wärmeschutz-/ Energiestandard aufweisen mag als ein altes. Aber für den Abriss des alten Gebäudes ist auch Energie nötig, für Bau und Rohstoffe des alten Gebäudes war Energie aufgewendet worden, für Bau und Rohstoffe des neuen ist auch wieder welche nötig. Ist die Gesamtbilanz, von Abriss und Neubau, dann immer noch positiv? Eventuell ist so ein Vorgehen wenig nachhaltig.
    Andere Themen sind Gewerbe und Verkehr. Beim Verkehr fördert man ÖPNV und Radwege. Es gab die Idee, in Trottoirs und Radwege Solarzellen einzubauen. Es sind ja tatsächlich viele Flächen, und in einer Stadt in Holland wird so etwas gemacht. Es hat sich aber gezeigt, dass es nicht rentabel wäre.
Manche Maßnahmen fördern sowohl die Klimaneutralität des Verkehrs, als auch des Gewerbes. Gerade geht es um die Förderung von Elektroautos. Diese lösen wohl nicht alle, aber doch manche Probleme, sie verringern etwa die Feinstaubbelastung in den Städten. Man sucht Standorte für ‚Stromzapfsäulen‘. Hier haben die Grünen, aber auch CSU und SPD, viele Vorschläge gemacht. Und die Stadt fördert die Anschaffung eines E-Mobils mit 5.000,- Euro, plus Strom im Wert von 500,- Euro. Weil man mit dem Geld möglichst viel bewirken will, gibt es die Zuschüsse im Moment für gewerblich genutzte Autos (z. B. Handwerker, Pflegedienste, aber bes. auch Taxis) sowie für Carsharing-Autos, die am Tag mehr bewegt werden als Privatautos.
    Laut Herbert geht z. Zt. auf anderen Gebieten des Umwelt-/Klimaschutzes deutlich weniger vorwärts. Mit der großen Koalition ist ein Einstieg in den Ausstieg aus der Kohle nicht zu machen. Im Sommer, wenn nicht geheizt und weniger verbraucht wird, fährt die Stadt das umweltfreundlichere, gasbetriebene HKW Süd herunter, statt das schmutzigere, kohlebetriebene HKW Nord nur noch in geringerem Umfang laufen zu lassen. Ein anderer Vorschlag von Herbert war, dass man die Erdwärme schneller ausbauen sollte. Für beides gab es keine Mehrheit.
    Eine recht alte Idee, zu der man sich seinerzeit nicht aufraffen konnte, und die jetzt wieder ins Gespräch kommt, ist ein Güterverteilzentrum. Ursprünglich hätte es 5 davon geben sollen. Der Gedanke dahinter ist, dass eingekaufte Gegenstände von dort aus zu den Kunden geliefert werden, statt dass alle mit ihren privaten PKWs in die Innenstadt fahren und dort keinen Parkplatz finden.
    In Sachen Klima gibt es noch viel zu tun. Auch angesichts der Tatsache, dass ein Mittelklasse-Elektro-PKW erst ab 35.000,- Euro zu haben ist. Auch bei 5.000,- Euro Zuschuss ist das für viele (Private) noch sehr viel, wohl auch für einen Pflegedienst. Irgendwo muss man anfangen. Gewerbe-PKWs sind da womöglich nicht das Verkehrteste…

GRÜNEN INFO-Stand auf dem Promenadenfest 2015

Die GRÜNEN zeigen mit einem Info-Stand auf dem Promenadenfest am 20.06.2015 Flagge

Die GRÜNEN sind auf dem Promenadenfest der Messestadt mit einem INFO-Stand wahrnehmbar. Ein Elektorauto zeigt die Einstellung zu Mobilität und Energiewende. Es gibt fragen zu vielen Themen und Unterschriften zur Öffnung des Schulhofs wurden gesammelt.

 

 

Stop TTIP für Bürgerrechte und Demokratie – die Grünen des Münchener Ostens motivieren

Stop TTIP für Bürgerrechte und Demokratie – die Grünen des Münchener Ostens motivieren

Die GRÜNEN Ortsverbände von Bogenhausen, Berg am Laim, Trudering, Riem, Ramersdorf, Perlach warben mit 38 Plakaten (20 am Willy-Brandt-Platz), Info-Ständen an 5 Tagen am Willy-Brandt-Platz, Flyern und vielen Gesprächen für die Veranstaltung „Stop TTIP für Bürgerrechte und Demokratie“ in der Kultur-Etage der Messestadt. Diese fand am 09.06.2015 gut besucht statt, 2/3 kamen aus der Messestadt. Dies verdeutlicht, dass den Bewohnern der Messestadt das Thema nahe geht. Ein gut strukturierter Kurzfilm der ARD führte zum Thema und beleuchtete unterschiedliche Schwerpunkte und Sichtweisen. Vor allem die Praxis des Verhandelns hinter verschlossenen Türen, der Einfluss der Lobbyisten multinationaler Konzerne, die Sichtweise der Bürger und das bisherige Handeln der Politiker wurden thematisiert. Katharina Schulze, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, hielt einen Vortrag über das Handelsabkommen TTIP. "Hohe Verbraucherschutzstandards hierzulande drohen ausgehöhlt zu werden. Die heimische Landwirtschaft wird durch agroindustrielle Konkurrenz aus Übersee gefährdet, wenn das Abkommen geschlossen wird", so Schulze. "Nicht zuletzt wird es erschwert, unerwünschte Technologien – vom wassergefährdenden Fracking bis zum Gensaatgut – zu verhindern". Für die Landtagsabgeordnete steht fest: "Die geheimen Verhandlungen müssen gestoppt und die strittigen Vertragsbestandteile öffentlich zur Diskussion gestellt werden."

Eike Hallitzky, Vorsitzender der GRÜNEN in Bayern: „Schiedsgerichte hatten ihre Berechtigung beim Handel mit Staaten ohne ausgebautem Rechtssystem, in demokratischen Staaten mit Rechtssystemen mit Instanzen brauchen wir diese nicht.“ Eine Vielzahl an Fragen und qualifizierte Diskussionsbeiträge schlossen sich dem Vortrag an. Wie wäre die Haltung der GRÜNEN, wenn es um 10-mal so viele Arbeitsplätze ginge? Was können wir konkret machen, außer auf Demonstrationen und Veranstaltungen zu gehen?

Herbert Danner, Stadtrat des Münchener Ostens: „vor einem Jahr war in München noch relativ wenig Problembewusstsein ins Sachen TTIP und heute gehen 40.000 Bürger auf die Straße.“ Langfristig können sich Politiker nicht zu weit vom Bürger entfernen, dies hat uns sehr deutlich die Entscheidung der Bürger gegen olympische Spiele in München gezeigt. Bürger fordern Transparenz. Die Grünen-Vorstände von Bogenhausen, Berg am Laim, Trudering, Riem, Messestadt, Ramersdorf, Perlach bedankten sich bei der Referentin und werden weiterhin gegen TTIP mobilisieren.

A k t u e l l e s     zu    Stop TTIP:

1)    Die Unterschriftenaktion Stop TTIP hat Stand 12.06.2015, 18.00 europaweit 2.184.000 Unterschriften, davon 1.136.000 aus Deutschland. Unter stop-ttip.org/de/ findet man immer die letzten Neuigkeiten.

Damit eine Europäische Bürgerinitiative erfolgreich ist, müssen insgesamt mindestens 1.000.000 Unterschriften zusammenkommen. Außerdem muss eine Mindestanzahl von Stimmen ("Länderquorum") in mindestens sieben EU-Mitgliedsstaaten erreicht werden. Beide Ziele sind bereits überschritten, aber wir sammeln weiter Unterschriften, damit wir zeigen können wie breit der Protest gegen TTIP und CETA ist. Auf einer Karte wird dargestellt, welcher Prozentanteil des Quorums im jeweiligen Land erreicht wurde.

2)    Welcher Europa – Abgeordnete stimmte für eine Verschiebung der TTIP – Abstimmung kann man auf www.votewatch.eu/en/term8-postponement-of-the-debate-on-ttip-proposal-for-a-decision-vote-decision.html nach Parteien, Ländern sortiert ansehen. Man sieht auch, dass von 750 Mitgliedern 349 nicht abgestimmt haben und wer diese waren.

 

 

KulturBürgerHaus Berg am Laim

Informationen und Meinungsbildung zum KulturBürgerHaus Berg am Laim
Zur Informationsveranstaltung KulturBürgerHaus Berg am Laim mit Jennifer Brichzin, der stellvertretenden BA 14 Vorsitzenden trafen sich Grüne und Interessierte im Weißen Bräuhaus in der Baumberg Straße am 21.04.2015. Nach vielen Anläufen des BA`s kamen von der Stadtverwaltung 2014 positive Signale für ein KulturBürgerHaus in Berg am Laim. Kurz darauf wurde der Trägerverein zur Bündelung und Förderung des im Stadtviertel vorhandenen kulturellen Engagements von BA-Mitgliedern gegründet. Geplant sind drei kleinere, ein mittelgroßer und ein größerer Veranstaltungsraum mit Cafe und ein schallisolierter Bandraum. Die Grünen ergänzten die Wünsche der Berg am Laimer mit einer Fahrradwerkstatt mit Werkzeug, ausreichend Fahrradständer mit Lade- und Luftstationen, einem Spieleraum mit Spielen, Küche mit 6 Herden, Terrassen Cafe mit Zeitungen und Zeitschriften sowie kostenfreies WLAN. Da man vom Projekt überzeugt ist tritt der Ortsverband der Grünen dem Trägerverein bei.

Bezirkstag von Oberbayern

Zu dieser Informationsveranstaltung mit Petra Tuttas, der Vorsitzenden der GRÜNEN Bezirkstagsfraktion haben am 05. März 2015 die GRÜNEN des Münchener Ostens in die Echardinger Einkehr eingeladen. Eine Fotoshow des Bezirks mit Aufgaben und Einrichtungen des Bezirks führte zum Vortrag.

Der Bezirkstag spielt in der Presse keine große Rolle, vielleicht auch deswegen wird überwiegend rein sachlich gearbeitet und über 90% der Beschlüsse erfolgen einstimmig. Er ist die dritte kommunale Ebene und entscheidet pro Jahr über 1,5 Mrd Euro in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur und Umwelt.

Die psychischen Belastungen der Bevölkerung nimmt seit Jahren ständig zu und auch die Offenheit gegenüber psychischen Erkrankungen: Heute wird über Burnout und Depression ganz normal gesprochen. Das Isar-Amper-Klinikum in Haar ist nach wie vor das größte und richtungsweisende Klinikum in Oberbayern. Um näher beim Betroffenen  zu sein, schrumpft Haar und wächst mit verschiedenen Außenstellen. Fälle wie Mollath und praktische Fälle aus dem persönlichen Umfeld wurden lebhaft diskutiert.  

Im kulturellen Bereich wurde das Freilichtmuseum Glentleiten vorgestellt und am Ende der Veranstaltung wurden Familieneintrittskarten verlost.

Die GRÜNEN Schwerpunkte sind: ein gerechtes Finanzierungsmodell anstelle der schrittweisen Einführung von Fallpauschalen in der Psychiatrie (sog. PEPPs), die Errichtung von flächendeckenden mobilen Krisenteams für die Patientenbetreuung in ihrer gewohnten Umgebung und die Einführung eines Bundesteilhabegesetzes, das die Menschen mit Behinderung aus der Sozialhilfe bringt.

Insgesamt eine gelungene Informations- und Diskussionsveranstaltung, welche den Bezirkstag den Besuchern deutlich näher brachte wie die abschließende Befragung zeigte.

Fracking - Informations- und Diskussionsveranstaltung

Kurzbericht unserer Grünen OV Bogenhausen, Berg am Laim, Trudering, Riem, Ramersdorf und Perlach Informations- und Diskussionsveranstaltung am 27.01.2015 im Truderinger Kulturzentrum 

Als erstes Danke an alle die trotz dem Schnee gekommen sind. Es waren deutlich über 50 Grüne und Interessierte. Um 19.30 eröffnete und um 21.30 schloss Angelika Pilz-Strasser die Veranstaltung. Nach einem Video mit kommentierten Ausschnitten von Gasland informierte Martin Stümpfe unser Grüner im bayerischen Landtag über Fracking, politische Hintergründe und Machbares. Vor allem Landkarten zeigten auf wo in Deutschland, wo in Bayern, wo im Großraum München wurden Fracking – Lizenzen erteilt. Was bedeutet Fracking für unser Trinkwasser, unsere Böden und unser Klima. Was würde sich ändern wenn es TTIP schon gäbe. Was ist der Unterschied von dem ursprünglichen Fracking Gesetzesentwurf und wer wird nach dem derzeitigen Entwurf entscheiden. Herbert Danner schlug den Bogen zu München, zum Münchener Osten und zum Heizkraftwerk München Nord. Viele interessante Fragen und Themenbeiträge von Engagierten und Interessierten. Mehrere Jugendliche machten sich eifrig Notizen und stellten kritische Fragen. Insbesondere Frauen brachten Betroffenheit zum Ausdruck und auch daß Information gefragt ist. Die Grünen des Münchener Ostens werden gemeinsame Themen noch gemeinsamer angehen.   Andi, Angelika, Gunda, Herbert, Hermann, Holger und Martin

Energiewende – Investition für unsere Kinder, für die nächsten Generationen

Ludwig Hartmann, der Vorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag,  sensibilisierte am 01.12.2014  in der gutbesuchten Echardinger Einkehr mit Daten und Fakten.

06.07.2015: Jetzt gibt es ein Video mit Ludwig zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=n7W1u8X4czQ  Erneuerbare Energien - so geht es weiter -

Wind und Sonne sind unbegrenzt verfügbar. Fossile Kraftwerke sind in Deutschland über 40 Jahre alt und müssen erneuert werden. Strom der erneuerbaren Energien kostet selbst bei Vernachlässigung der Kosten für Endlagerung und Klima weniger als der von neuen konventionellen Kraftwerken nach dem Stand der Technik. Wenn wir etwas für zukünftige Generationen tun, dann müssen wir den erneuerbaren Energien Vorfahrt geben. 

Preisdebatten kann die Energiewende überleben, nicht jedoch Versorgungsdebatten. Die bisherigen Stromausfälle hatten jedoch nicht mit der Produktion von Strom, sondern immer mit Strom-Netzen zu tun, daher müssen wir in intelligente Netze investieren.

Anders ist es mit Fracking, dies geht zu Lasten zukünftiger Generationen. Bevor in Bayern Chemikalien in den Boden gepresst werden, gehen die Grünen wie beim Widerstand gegen Wackersdorf auf die Straße.

Besuch bei den Kunstwohnwerken!

Unser OV im Kunstprojekt!

Wir haben die Genossenschaft KunstWohnWerke München eG (KWW) besucht, die eine Initiative gestartet hat, um bezahlbaren und nachhaltigen Wohn- und Arbeitsraum für KünstlerInnen und Kulturschaffende in der Großstadt zu ermöglichen.

streitfeld bedeutet KünstlerInnen und Kulturschaffende der unterschiedlichsten Richtungen unter einem Dach. Es sind bildende Künstler aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Druckgraphik, Performance, Architektur ebenso vertreten wie Kreative aus dem Graphik-, Schmuck- und Mode-Design. Auch AutorInnen, MusikerInnen und Angehörige einer weiteren Genossenschaft gehören dazu. Einige streitfelder verwirklichen die Verbindung von Wohnen und Werkstätte.

BA wählt Integrationsbeauftragte für Berg am Laim

„In unserem Stadtteil haben nun mal verschiedenste Migrationshintergründe eine große Bedeutung, und das muss sich auch auf politischer Ebene widerspiegeln!“ sagt die gewählte Integrationsbeauftragte des Berg am Laimer Bezirksausschusses, Jennifer Brichzin von den Grünen, über ihr neues Amt. Nachdem die grüne Fraktion beantragt hatte, wieder einen Zuständigen für die Belange rund um Integration zu benennen, fackelte man im Bezirksausschuss nicht lang: Dem Anliegen wurde mit großer Mehrheit zugestimmt, eine neue Amtsträgerin eingesetzt.

„Im Moment tut sich einiges, was das Thema Integration betrifft: Die Schulen vor Ort haben es mit einem großen Schüleranteil mit Migrationshintergrund zu tun, seit diesem Schuljahr ist deshalb etwa in der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße die Schülerzahl auf 25 pro Klasse begrenzt. Neue Projekte laufen an, wie etwa „Integration macht Schule im Quartier“ oder die „Stadtteillotsen“, um nur zwei zu nennen.“ erklärt Brichzin. „Als Integrationsbeauftragte bin ich eine konkrete Kontaktperson für diejenigen, die sich mit diesem Themengebiet befassen. Besonders wünsche ich mir, dass ich auch dann angesprochen werde, wenn sich jemand nicht sicher ist, ob das eigene Anliegen von Bedeutung ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, das gemeinsam zu diskutieren!“

Ideen, Fragen oder Kritik können gerne unter der Telefonnummer 089/20333439 angebracht werden.

Kinderfest am Piusplatz

PIUSFEST

Beim Kinderfest am Piusplatz, das am 31. Mai 2008 stattgefunden hat, waren Bündnis 90/Die Grünen mit einem großen Angebot für Kinder und Eltern dabei: Wieder einmal haben wir das sehr beliebte (und gar nicht einfache!) Angelspiel aufgebaut und wer nebenbei noch etwas über grüne Kinder- und Familienpolitik erfahren wollte, konnte sich ab 16.30 Uhr an unseren Landtagskandidaten Ludwig Hartmann wenden. Außerdem haben wir dieses Jahr einen kleinen Malwettbewerb veranstaltet. Thema: Mein grüner Stadtteil. Mitgemacht haben daran etwa 40 Kinder zwischen drei und acht Jahren, die beim ersten Blick auf die Mal- und Bastelsachen erst mal ganz schön gestaunt haben: "Gibt es hier nur grün?". Die Idee war, dass sich die Kinder spannende Bilder aus ihrem Lebensumfeld einfallen lassen, aber ohne verschiedene Farben, dafür aber mit vielen unterschiedlichen grünen Materialien: Geschenkband, Wasserfarben, Schnur, Wachsmalkreiden, Karton und mehr. Erfahren konnten sie auf diese Weise, dass auch eine einzige Farbe ganz unterschiedliche Nuancen und Wirkungen haben kann, je nachdem, wie und wo sie aufgetragen wird. Dabei fiel es häufig gar nicht so leicht, einen Wechsel zwischen den Techniken zu wagen! Ausprobiert haben das insgesamt etwa 40 Mädchen und Jungen, die vor allem im näheren Umfeld des Piusplatzes zu Hause sind und selbst schon eine recht bunte Mischung bildeten: Kinder mit indischem, deutschem, türkischem, afrikanischem Hintergrund haben gemeinsam geschnitten, geklebt und gepinselt und sich dabei gegenseitig über die Schulter gesehen. Diese Atmosphäre haben wir natürlich auch auf Fotos festgehalten, und zusammen mit den 15 schönsten Kinderbildern wurden sie Teil einer Ausstellung, die im Anschluss an das Fest vom 12. Juni bis zum 11. Juli im Stadtteilladen baum20 in der Baumkirchnerstr. 20 zu sehen sind.



 

 

Samstag, 3. Dezember 2016
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