Stop TTIP für Bürgerrechte und Demokratie

Demographie "Zukunftsgespräch" der GRÜNEN

Informationen und Meinungsbildung zum KulturBürgerHaus Berg am Laim

Zur Informationsveranstaltung KulturBürgerHaus Berg am Laim mit Jennifer Brichzin, der stellvertretenden BA 14 Vorsitzenden trafen sich Grüne und Interessierte im Weißen Bräuhaus in der Baumberg Straße am 21.04.2015. Nach vielen Anläufen des BA`s kamen von der Stadtverwaltung 2014 positive Signale für ein KulturBürgerHaus in Berg am Laim. Kurz darauf wurde der Trägerverein zur Bündelung und Förderung des im Stadtviertel vorhandenen kulturellen Engagements von BA-Mitgliedern gegründet. Geplant sind drei kleinere, ein mittelgroßer und ein größerer Veranstaltungsraum mit Cafe und ein schallisolierter Bandraum. Die Grünen ergänzten die Wünsche der Berg am Laimer mit einer Fahrradwerkstatt mit Werkzeug, ausreichend Fahrradständer mit Lade- und Luftstationen, einem Spieleraum mit Spielen, Küche mit 6 Herden, Terrassen Cafe mit Zeitungen und Zeitschriften sowie kostenfreies WLAN. Da man vom Projekt überzeugt ist tritt der Ortsverband der Grünen dem Trägerverein bei.

Demographie und Stadtentwicklung im Münchener Osten

Zur Eröffnung einer Gesprächsreihe „Zukunftsgespräch", Teil 1 Demographie und Stadtentwicklung luden 3 GRÜNE Ortsverbände im Münchener Osten am 12. Mai 2015 in die Echardinger Einkehr ein. Das Nebenzimmer war gut gefüllt. Die Bundestagsabgeordnete Doris Wagner führte zum Thema Generationengerechtigkeit, steigende Lebenserwartung, Altersqualitäten, sowie Jugendwahn aus. Entscheidend ist das Generationenmanagement. Die GRÜNEN erarbeiten in der "Demographie AG" sachgebietsübergreifend neue Lösungen mit Lebensverlaufsperspektive und Demographiestrategie mit Mehrwert. Das Fazit der Bundestagsabgeordneten Doris Wagner: „ Nur zusammen können wir eine zukunftsfähige Gesellschaft schaffen“. Herbert Danner, der GRÜNE Stadtrat des Münchener Ostens berichtet mit Diagrammen: 2014 erreichte München mit 16.450 Geburten einen sogenannten Geburtenüberschuss von 5.657 Personen gegenüber den Sterbefällen und damit den höchsten Überschuss seit 1960. Spannend war die Aufteilung auf die einzelnen Stadtbezirke. Die soziodemografischen Prozesse mit ihren Anforderungen und Auswirkungen an die soziale und technische Infrastruktur, das Bildungs-, Gesundheits- und Wohnungswesen mit teilweise wachsenden Polarisierungstendenzen sind hervorgerufen durch Segmentierung auf dem Arbeitsmarkt und Verschlechterung der sozialen Absicherung. Häufig sind die Unterschiede der einzelnen Bezirke bezüglich infrastruktureller Ausstattung und Umweltqualitäten größer als zwischen Städten. Der Münchener Osten mit Schwerpunkten Berg am Laim, Trudering und Perlach schneidet häufig deutlich schlechter ab als die infrastrukturstarken zentrumsnahen Bezirke. Die GRÜNEN gaben ihren Vertretern auf Stadt und Bundesebene teilweise deutliche Denkanstöße der Positionierung mit. Ursula Krusche bedankte sich mit grüngelben Blumen bei den Referenten.

Der Bezirkstag von Oberbayern - Die GRÜNEN informieren

Berg am Laim: Zur Informationsveranstaltung „der Bezirkstag von Oberbayern“ mit Petra Tuttas, der Vorsitzenden der GRÜNEN Bezirkstagsfraktion, haben am 05. März 2015 die GRÜNEN des Münchener Ostens in die Echardinger Einkehr eingeladen. Eine Fotoshow des Bezirks mit Aufgaben und Einrichtungen des Bezirks führte zum Vortrag.

Der Bezirkstag spielt in der Presse keine große Rolle, vielleicht auch deswegen wird überwiegend rein sachlich gearbeitet und über 90% der Beschlüsse erfolgen einstimmig. Er ist die dritte kommunale Ebene und entscheidet pro Jahr über 1,5 Mrd Euro in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur und Umwelt.

Die psychischen Belastungen der Bevölkerung nimmt seit Jahren ständig zu und auch die Offenheit gegenüber psychischen Erkrankungen: Heute wird über Burnout und Depression ganz normal gesprochen. Das Isar-Amper-Klinikum in Haar ist das größte und richtungsweisende psychische Klinikum in Oberbayern. Um näher beim Betroffenen  zu sein, schrumpft Haar und wächst mit verschiedenen Außenstellen. Fälle wie Mollath und praktische Fälle aus dem persönlichen Umfeld wurden lebhaft diskutiert.  

Im kulturellen Bereich wurde das Freilichtmuseum des Bezirks Glentleiten mit seinen Aktivitäten vorgestellt. Am Ende der Veranstaltung wurden Familieneintrittskarten verlost.

Die GRÜNEN Schwerpunkte sind: ein gerechtes Finanzierungsmodell anstelle der schrittweisen Einführung von Fallpauschalen in der Psychiatrie, die Errichtung von flächendeckenden mobilen Krisenteams für die Patientenbetreuung in ihrer gewohnten Umgebung und die Einführung eines Bundesteilhabegesetzes, das die Menschen mit Behinderung aus der Sozialhilfe bringt.

Die abschließende Befragung zeigte, dass 90 Prozent der Besucher den Inhalt der Veranstaltung, den Nutzen und die Referentin mit sehr gut bewerteten.

 

 

Zerstört Fracking unsere Böden ?

Zerstört Fracking unsere Böden ?

zu dieser 2. Energieveranstaltung innerhalb weniger Wochen luden 3 GRÜNE Ortsvereine im Münchner Osten am 27. Januar ein, und der kleine Veranstaltungssaal  im Truderinger kulturzentrum war mit über 50 Personen gut gefüllt. Zur Einstimmung ins Thema wurde ein kurzes Video präsentiert, das eindrucksvoll aufzeigte, welche ökologischen und gesundheitlichen Risiken mit dieser Fördertechnik von Öl und Erdgas verbunden sind. Anschließend zeigte der GRÜNE Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig auf, dass das Fracking zwar bislang seine zerstörerische Kraft im Wesentlichen in den USA entfaltet, dass aber amerikanische Konzerne bereits in der BRD und auch in Bayern auf der Suche nach entsprechenden Flächen – sogenannten Claims – sind, um ihre zweifelhaften Geschäfte auch in Deutschland voranzutreiben. Martin Stümpfig, Sprecher für Energie und Klimaschutz der GRÜNEN Landtagsfraktion erläuterte, dass die derzeitige Rechtslage nicht ausreicht, um Fracking in Deutschland zu unterbinden, und dass hier noch erheblicher Handlungsbedarf besteht, wenngleich in Bayerns Untergrund nach derzeitigem Kenntnisstand nicht besonders hohe Erträge aus dem Fracking zu erwarten sind. Die anregende Diskussion zeigte, dass das Thema Fracking mittlerweile viele Leute bewegt und dass unter den Besuchern ein breiter Konsens bestand, dass diese Fördermethode in Deutschland und Bayern unerwünscht ist.

Aus GRÜNER Sicht wäre es fatal, wenn Fracking sich in Deutschland etablieren würde. Stadtrat Herbert Danner: „Die derzeitige bundesdeutsche und bayerische Energiepolitik setzt leider wieder verstärkt auf fossile Energieträger und vernachlässigt stark die enormen Möglichkeiten der erneuerbaren Energien in unserem Land und auf dem europäischen Kontinent. Es wird Zeit, dass Bundes- und Landesregierung endlich eine konsequente und ehrgeizige  Ausbaustrategie für die erneuerbaren Energien auflegen und umsetzen.“

Fahrradtour der Grünen BA-Fraktion durch Berg am Laim

Jenni Brichzin und Hubert Kragler

Pressemitteilung

München, 20.8.2012

Die Grünen im Bezirksausschuss Berg am Laim haben die Ferienzeit dazu genutzt,
sich wieder einmal einen Überblick über die Lage in ihrem Stadtteil zu verschaffen
und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Welche Stellen in Berg
am Laim sind schon gut entwickelt? Wo gibt es möglicherweise noch etwas Nachholbedarf
im planerischen, sozialen oder kulturellen Bereich? Wo liegen also Herausforderungen und Potential, wo möglicherweise Probleme? Um diese Fragen beantworten zu können hieß es also für die Fraktion: Aufs Rad geschwungen und ab, kreuz und quer durchs Viertel!
Anlass für dieses Unternehmen war dabei die Entwicklung des ehemaligen Gasthauses Humplmayer: Hier war man im Bezirksausschuss (auch wegen eines Versäumnisses von Seiten der Stadt) zu spät aufmerksam geworden auf den drohenden Abriss eines (Stadtteil-)Geschichtsträchtigen Gebäudes, eine Rettung scheint – trotz Gründung einer Interessengemeinschaft – wenig Aussicht auf Erfolg zu haben. Hubert Kragler, Fraktionssprecher der Grünen im BA 14 meint dazu: „Der Abriss lässt solche für Berg am Laim wichtigen und wertvollen Gebäude unwiederbringlich verschwinden, und damit auch ein Stückchen Wohn- und Lebensqualität. Zum Schutz der gewachsenen Substanz in Berg am Laim ist noch viel zu tun, und man muss sich frühzeitig ein Bild zum Bestand verschaffen.“ Damit war der Wunsch geboren, einmal den Stadtteil als ganzes in den Blick zu nehmen. Besonderer Schwerpunkt war dann natürlich die Inaugenscheinnahme möglicherweise schützenswerter Bausubstanz, aber auch etwa auf die Verkehrssituation und auf erhaltenswerte Bäume wurde geachtet.
Dabei fiel den Grünen Bezirksausschuss-Mitgliedern beispielsweise ein schönes altes Wohnhaus in der Ursbergerstraße und ein Gasthaus an der Heinrich-Wieland-
Straße besonders ins Auge. Diese sind damit ein gutes Beispiel für die vielen schönen alten Häuser in Berg am Laim. Und die Grünen kamen auch mit einigen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. So wies etwa eine Anwohnerin aus der Rofanstrasse darauf hin, dass im äußersten Süd-Osten des Stadtteils eine bessere Verbindung des öffentlichen Nahverkehrs ans Zentrum wünschenswert wäre. Auch die Idee, dass man doch aus der Tramwendeschleife an der St-Veit-Straße noch deutlich mehr machen könnte, kam so an anderer Stelle zur Sprache.
Begonnen am Schatzbogen, der östlichen Grenze des Stadtteils, haben die Grünen
ihre Tour in der Kantine auf dem ehemaligen Pfanni-Gelände beendet (die ja zum
Glück bei der Überplanung des Geländes „Rund um den OSTbahnhof“ erhalten bleibensoll). In der Tasche hatten sie da schon viele neue Anregungen für den Stadtteil, über deren Umsetzung die Grüne Stadtteilfraktion nun im Bezirksausschuss und mit der Stadtverwaltung in den nächsten Monaten diskutieren wird. Wenn Sie weitere Anregungen haben, können Sie sich auch gerne bei den Grünen im Stadtteil melden.

Theresa Schopper, MdL, diskutiert im grünen Ortsverband über Gesundheitspolitik

Theresa Schopper, MdL und Landesvorsitzende Bayern, besuchte in der Dezember-Sitzung den Ortsverband der Grünen in Berg am Laim/Trudering/Riem/Messestadt um über die Gesundheitspolitik zu referieren.
Dabei spannte sie einen weiten Bogen, beginnend bei der Prävention bis zu den Palliativeinrichtungen am Lebensende. „Während die Präventionsmaßnahmen bei der Zahnpflege bei Kindern, durchaus messbare Erfolge zeigen, gibt es in anderen Bereichen, wie z.B. gesunder Ernährung als Vorbeugung für Diabetes u.ä., noch keine spürbare Verbesserung,“ so Schopper. „Gerade bei Kindern muss bei der Prävention verstärkt angesetzt werden, damit die Gesundheit nicht ein Privileg der gebildeteren und einkommensstärkeren Schichten bleibt.“
Ein weiterer Baustein hierzu ist das grüne Bürgerversicherungsmodell. Es soll das solidarische Gesundheitssystem stärken und dessen Finanzierung auf eine breitere Basis gestellt werden, indem alle Einkommensarten zur Beitragsbemessung herangezogen werden.
Es gab aber auch ganz konkrete Nachfragen zur ärztlichen Versorgung der Messestadt. Die Messestadt ist eines der kinderreichsten Stadtviertel Münchens, trotzdem kann dort kein Kinderarzt gefunden werden, der sich dort niederlassen möchte. Schopper versprach, sich über den Sachverhalt näher zu informieren und ev. Handlungsmöglichkeiten zu prüfen.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Büro von Theresa Schopper, MdL,  4126-2773

AUF EIN WORT: DIE INTEGRATIONSBEAUFTRAGTE DES BERG AM LAIMER BEZIRKSAUSSCHUSSES ZUM THEMA „FLÜCHTLINGE IM HOTEL EISENREICH“

Die Emotionen kochen hoch in Berg am Laim. Der Grund: Von Seiten der Stadt wird darüber nachgedacht, im jetzigen Hotel Eisenreich an der Baumkirchner Straße ein betreutes Wohnheim für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge aus dem Irak einzurichten. Als Integrationsbeauftragte des vierzehnten Bezirksausschusses möchte ich gerne zur Klärung der Lage beitragen sowie den Standpunkt der Mehrheit im Bezirksausschuss etwas genauer zu erläutern.

Worum geht es hier eigentlich genau? Angedacht ist, maximal 35 jugendliche Flüchtlinge aus dem Irak, im Alter von etwa 16 bis 21 Jahren, im bisherigen Hotel Eisenreich unterzubringen. Bei den betreffenden jungen Männern handelt es sich um eine bereits sehr stark ausgewählte Gruppe unauffälliger Jugendlicher, überwiegend irakische Christen mit festem Aufenthaltsstatus. Im Rahmen eines betreuten Wohnprojekts soll ihnen ermöglicht werden, ihr Leben ohne ihre im Irak verbliebenen oder gar verstorbenen Eltern und fernab aller gewohnten Zusammenhänge dennoch wieder aufzunehmen. Professionelle Unterstützung erhalten sie dabei durch Sozialpädagogen, Betreuung wird tagsüber, nachts und auch am Wochenende ständig vor Ort sein. Außerdem nehmen die Jugendlichen an speziellen Bildungsmaßnahmen teil, die ihnen eine wirkliche Perspektive für die Zukunft eröffnen sollen. Wichtig ist bei all dem aber vor allem, dass die Jugendlichen in der Mitte der Gesellschaft ankommen können. Junge Männer – und hier speziell junge Männer mit Migrationshintergrund - dürfen nicht einem Generalverdacht von Kriminalität und Gewalttätigkeit ausgesetzt sein.

Ein Wohnheim inmitten gefestigter gesellschaftlicher Strukturen, dort, wo Jugendliche sehen können, wie ein Leben in Deutschland im günstigen Fall aussehen kann, wo wir unsere Werte glaubwürdig vorleben und selbst dazu beitragen können - dies könnte die Chance sein, dass Eingliederung gelingt. Auch das Vertrautwerden mit unserer Kultur, z.B. durch den Maibaum gegenüber, fördert den positiven Kontakt mit der neuen Heimat und befördert die Integrationsfähigkeit. Gelungene Integration fängt damit an, den Menschen zu zeigen, dass sie willkommen sind, und man sie nicht in unattraktive Gewerbegebiete abschiebt.

Letztlich müssen wir immer bedenken: Nur im gegenseitigen Vertrauen kann es gelingen, gemeinsame Perspektiven aufzubauen. Je mehr Perspektiven sich aber dem Menschen bieten, desto harmonischer, desto unproblematischer wird das Zusammenleben sein. Dann wird wohl auch das Wohnprojekt an der Baumkirchner Straße vor allem eines sein: Ziemlich unproblematisch.

BA wählt Integrationsbeauftragte für Berg am Laim

„In unserem Stadtteil haben nun mal verschiedenste Migrationshintergründe eine große Bedeutung, und das muss sich auch auf politischer Ebene widerspiegeln!“ sagt die gewählte Integrationsbeauftragte des Berg am Laimer Bezirksausschusses, Jennifer Brichzin von den Grünen, über ihr neues Amt. Nachdem die grüne Fraktion beantragt hatte, wieder einen Zuständigen für die Belange rund um Integration zu benennen, fackelte man im Bezirksausschuss nicht lang: Dem Anliegen wurde mit großer Mehrheit zugestimmt, eine neue Amtsträgerin eingesetzt.

„Im Moment tut sich einiges, was das Thema Integration betrifft: Die Schulen vor Ort haben es mit einem großen Schüleranteil mit Migrationshintergrund zu tun, seit diesem Schuljahr ist deshalb etwa in der Grundschule an der Berg-am-Laim-Straße die Schülerzahl auf 25 pro Klasse begrenzt. Neue Projekte laufen an, wie etwa „Integration macht Schule im Quartier“ oder die „Stadtteillotsen“, um nur zwei zu nennen.“ erklärt Brichzin. „Als Integrationsbeauftragte bin ich eine konkrete Kontaktperson für diejenigen, die sich mit diesem Themengebiet befassen. Besonders wünsche ich mir, dass ich auch dann angesprochen werde, wenn sich jemand nicht sicher ist, ob das eigene Anliegen von Bedeutung ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, das gemeinsam zu diskutieren!“

Ideen, Fragen oder Kritik können gerne unter der Telefonnummer 089/20333439 angebracht werden.

Mittwoch, 13. Dezember 2017
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